| Ausstellung - Alexander der Große |
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„Alexander der Große“ ist Mittelpunkt der 13. kulturhistorischen Großausstellung bis November 2010 in der Kunsthalle Leoben sein. Die Kunsthalle Leoben präsentiert bis 1. November 2010 – gemeinsam mit dem Reiss-Engelhorn-Museum in Mannheim – eine Ausstellung, die sich einem nicht nur historisch, sondern auch kultur- und kunstgeschichtlich spannendem Thema widmen wird: Das Leben und Wirken Alexander des Großen. Partner der Ausstellung ist das Kunsthistorische Museum Wien. Anhand seiner Feldzüge, die ihn bis nach Zentralasien führten, soll das Leben Alexanders beleuchtet werden. Gleichzeitig soll den Besuchern vor Augen geführt werden, welche kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umbrüche dadurch ausgelöst wurden. „Kaum eine andere historische Gestalt hat die Gemüter so bewegt wie Alexander der Große. Nur wenige historische Persönlichkeiten sind so fest im Geschichtsunterricht verankert, wie jener makedonische König und Feldherr, der das größte Reich in der Geschichte der Alten Welt eroberte und damit das Zeitalter des Hellenismus begründete“, so Kulturstadtrat Franz Valland.
Alexander der Große, geboren 356 v. Chr. als Sohn Philipps II. von Makedonien und erzogen vom berühmten Philosophen Aristoteles, bestiegt im Alter von 20 Jahren und nach dem Tod seines Vaters den Thron. Als makedonisch-griechischer Heerführer schlug er gleich zu Beginn seiner Machtergreifung erfolgreich einige Aufstände nieder. Im Jahr 334 v. Chr. zerstörte er mit seinem Heer Theben und besiegte schließlich in der Schlacht von Issos im Jahr 333 v. Chr. den Perserkönig Dareios II.
Von 332 bis 331 v. Chr. eroberte er Ägypten und gründete 331 v. Chr. die Stadt Alexandria. In Ägypten huldigte man Alexander als legitimen Nachfolger der Pharaonen und Sohn des Gottes Amun. In den darauf folgenden Jahren eroberte Alexander mit seinem Heer die ostiranischen Provinzen und ließ sich schließlich 330 v. Chr. zum König von Asien ausrufen. In der Folge führte er sein Heer in nur zwölf Jahren bis nach Indien.
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